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17.04.2018

Telematik-Check: Was ein gutes System ausmacht

Telematik leistet an jedem Punkt der Transportkette wertvolle Unterstützung. Aber was muss ein solches System eigentlich können? Im Telematik-Check geben wir einen Überblick über wichtige Funktionen und was dahintersteckt. 

„Die sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau mag sich verlockend anhören, letztendlich ist es zielführender, eine Telematikplattform passgenau auf die Anforderungen zuzuschneiden“, bringt es Jürgen Eggeling, Vertriebsleiter der DAKO GmbH, auf den Punkt. Für einen Baumaschinenverleiher, der deutschlandweit operiert, nimmt etwa die Diebstahlsicherung einen viel höheren Stellenwert ein als für andere Branchen. Mit Geofencing lassen sich klar definierte Zonen einrichten, die den Bewegungsradius der Fahrzeuge begrenzen. „Im Fall einer unbefugten Nutzung sieht das bei unserer Software dann so aus: Verlässt ein Fahrzeug seinen festgelegten Aufenthaltsbereich, schlägt TachoWeb Alarm“, erklärt Jürgen Eggeling die erweiterte Ortungsfunktion



Keine große Rolle spielt dieses Feature für einen lokalen Lieferdienst, der aber wiederum viel Wert auf pünktliche Zustellung und exakte Terminkommunikation legt. „Hier leistet Ortung auch gute Dienste“, weiß der Kundenberater. „Über die Vernetzung von Daten aus Fahrzeug, Fahrer, Auftrag und Kartenmaterial und der Verknüpfung mit künstlicher Logik zeigt TachoWeb zum Beispiel den aktuellen Status aller Touren an. Auch exakte Prognosen zum zeitlichen Tourverlauf und möglichen Verspätungen liefert das System – besonders wertvoll, wenn Verkehrsbehinderungen die Ankunftszeit verzögern.“



Die zwei Beispiele verdeutlichen, wie stark sich Anforderungsprofile unterscheiden können. Unternehmen tun deshalb gut daran, ihre Bedürfnisse klar zu umreißen, um die passenden Funktionen und damit ein optimales Telematiksystem zu finden. Tachografendaten auslesen bieten viele an – aber sind die Datencontainer auch signiert? Nur dann gelten die aufgezeichneten Lenk- und Ruhezeiten als gesetzeskonform. Eine weitere Anforderung, die viele gar nicht auf dem Schirm haben, betrifft die Möglichkeit zur Integration bestehender Daten. „Wir halten das für absolut notwendig, um wertvolle Zeit bei der Systemeinführung zu sparen. Importfunktionen gehören deshalb im TachoWeb selbstverständlich dazu“, betont Eggeling.



Ebenso wichtig sind die Anbindung an Bestandssysteme, wie Herstellerhardware in den Fahrzeugen oder Speditionssysteme zur Auftragsabwicklung, sowie hohe Kompatibilität. Hier punkten herstellerübergreifende Systeme, die nicht an einen Fahrzeugtyp gebunden und so einfach in Mischfuhrparks integrierbar sind. Schnittstellen gewährleisten dabei die reibungslose Integration in Bestandssysteme. Zudem lassen sich andere Abteilungen auch nachträglich leicht andocken. Soll zum Beispiel die Buchhaltung Zugang zur Spesenabrechnung haben oder die Werkstatt Fahrzeugtermine verwalten? „Dann richten wir einfach einen zusätzlichen Nutzer im TachoWeb ein“, hält Jürgen Eggeling sofort die Antwort parat. „Webbasierte Plattformen wie TachoWeb sind außerdem unabhängig von Software und können an jedem internetfähigen Computer genutzt werden.“



Geschulter Inhouse-Support, ein fester Ansprechpartner für den jeweiligen Kunden und eine firmenintern entwickelte Lösung zeichnen außerdem empfehlenswerte Telematikanbieter aus. „Wenn der Händler gleichzeitig der Hersteller ist, kennt er sich auch am besten mit dem Produkt aus.“ Letztlich ist vor allem die gezielte Beratung und Unterstützung dafür entscheidend, ob die Integration eines neuen Telematiksystems gelingt.

// Transportgewerbe
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